Warum nur?
Jedes Mal habe ich Angst vor dem ersten Schmerz, ich hasse ihn. Mund halten, unterordnen, dienen – nichts könnte mir ferner liegen.
…Jedes Mal habe ich Angst vor dem ersten Schmerz, ich hasse ihn. Mund halten, unterordnen, dienen – nichts könnte mir ferner liegen.
…So ist er gekommen,
nach so langer Zeit,
wo ich zum Brunnen kam,
Tag für Tag.
Ich bin alt,
doch mein Herz ist jung
und wir begegnen uns,
wie es bestimmt war
von Anfang an.
Heimat auf Zeit
sitzend unterwegs
gleite ich
durch die Lande
anstrengungslos
dem Ziel entgegen
und
das Ziel fürchtend
Die Sehnsucht brennt
tief in mir,
mehr und mehr,
verlangt Raum,
verlangt Erfüllung.
Jeden Tag ein
bisschen mehr
scheine ich
zu brennen
von innen heraus.
Seit Tagen wusste ich, dass ich Dich anschreiben muss, dass nichts anderes würde den Knoten in meinem Kopf zerschlagen können und das Chaos, in dem ich zu ertrinken drohte, trocken legen. Aber ich wollte nicht, ich wollte es selber schaffen.
…Ich bin unterschwellig aggressiv, seit Tagen. So komme ich auch zu Dir. Natürlich kann ich meinen Mund nicht halten. Ein Wort gibt das andere. Ich suche Streit, fühle mich missverstanden, ungerecht behandelt. Lautstark beschwere ich mich.
…